…Sharks Bay, wie der Name schon sagt, ist ein Zuhause von Tausenden von Haien und natürlich auch diversen anderen Fischen. Vom Bootssteg aus waren wir gerade dabei ins klare Wasser zu blicken und dabei die verschiedensten Fischarten zu beobachteten, während sich dem Strand langsam ein paar graue Finnen näherten…richtig, Delphine waren auf dem Weg zum Ufer von Monkey Mia, wo sie täglich und pünktlich zur Fütterung erscheinen.
Schnell eilten wir vom Bootssteg Richtung Strand, um uns das ganze Schauspiel etwas genauer ansehen zu können. Knöcheltief standen wir wenig später auch schon im Wasser und konnten die Delphine nun aus nächster Nähe beobachten. Nach einer kleinen Informationsrede durften schließlich einige der ausgewählten Besucher die Fütterung der Wilden Delphine vornehmen, Viktor gehörte allerdings auch zu den Glücklichen. Nachdem die Fütterung abgeschlossen war, verbrachten wir den Rest des Tages am Strand und genossen einfach nur das wunderschöne Wetter des Westens Australiens, bevor wir uns weiter gen Norden bewegten.
Ganz nach Belieben hielten wir dann und wann, um sich von den ständig langen Autofahrten ein wenig zu erholen und ließen uns die Sonne, die uns geradezu einlud, an den schönsten Stränden ein wenig auf den Pelz scheinen…bei jedem zurückgelegten Kilometer, kamen wir dem nächst spannendem Abenteuer immer ein Stückchen näher.
In Exmouth unserem nächsten Ziel, sind wir mit einer Bootstour auf den Indischen Ozean hinausgefahren und konnten dort ins atemberaubende und vielfältige Ningaloo Reef abgetaucht, wo uns eine unheimliche Anzahl von Fischen und Korallen das bunte Leben unter Wasser präsentierten.
Total fasziniert und beeindruckt stiegen wir nach einer Weile zurück ins Boot, um die eigentliche Tour nun starten zu können…da wir uns mit den kleineren Fischen sehr gut vertragen und uns recht schnell angefreundet haben, war es nun an der Zeit sich den etwas größeren Genossen zu näher, was wir nach einer kleinen Sicherheitsunterweisung auch schließlich taten.
Unser Gruppenführer sprang ins Wasser, nachdem er vom Kapitän das OK bekam und schwamm ein paar Meter raus, als wir das vereinbarte Zeichen seiner hocherhobenen Faust erblickten, sprangen wir ebenso ins kühle Nass und folgten ihm…
Ausgerüstet mit unseren Schnorchel Sachen näherten wir uns ihm Meter für Meter und blickten dabei ganz konzentriert in den tief blauen Ozean um etwas entdecken zu können…ja und tatsächlich, kam uns doch wirklich plötzlich was gigantisch Großes entgegen geschwommen, etwas wovon wir nie zuvor gehört, geschweige denn so Hautnah gesehen haben…ein Walhai !!!
Die Planktonfresser können bis zu 18 Meter lang werden, haben ein Maul von über einem Meter, welches mit über 1000 Zähnen in 300 Reihen ausgestattet ist. Der erste Moment der Begegnung, recht unheimlich und vorsichtig, doch nachdem wir am Ende des Tages mit drei der riesigen, tonnenschweren Geschossen geschwommen sind, hat sich die Stimmung sehr schnell aufgelockert und wir hatten eine Menge Spaß mit den wahnsinnig großen Fischen zu planschen.
Nasse Grüße schicken
Lydia und Viktor
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